Schwärmerey (S. Mereau)

Schwärmerey (S. Mereau)

cello, piano, drums, baritone saxophone, female voice, thoughtful, melancholic, earworm

02:40

Lyrics

Schwärmerey (S. Mereau)

[verse]
Wirst du mir stets den Seraphsfittig leihen,
du nektartrunkne, süße Schwärmerey?
Du wirst es nicht. - Verglimmen und zerrinnen
wird deine Gluth vor den getrübten Sinnen;
dein Wahnsinn bleibt dem kühlern Blut nicht treu.

dein Wahnsinn bleibt dem kühlern Blut nicht treu.
 
[chorus]
Dies Saitenspiel, das rings mit Harmonieen
die ganze Erde magisch übergoss,
verrauscht und schweigt; die Phantasie verblühet,
der Lenz erbleicht, der Freude Gluth versprühet,
- ein Einz'ges nur bleibt ewig wechsellos!

- ein Einz'ges nur bleibt ewig wechsellos!
 
[verse]
Was nur allein des Zufalls Laune trotzet,
die schöne Blüthe reiner Menschlichkeit,
das uns allein zu freyen Wesen gründet,
woran allein sich unsre Würde bindet,
dies höchste Gut, es heißt - Selbstständigkeit.

Selbstständigkeit.

[chorus]
Was nur allein des Zufalls Laune trotzet,
die schöne Blüthe reiner Menschlichkeit,
das uns allein zu freyen Wesen gründet,
woran allein sich unsre Würde bindet,
dies höchste Gut, es heißt - Selbstständigkeit.

Selbstständigkeit.

[ending]

[chorus]
Was nur allein des Zufalls Laune trotzet,
die schöne Blüthe reiner Menschlichkeit,
das uns allein zu freyen Wesen gründet,
woran allein sich unsre Würde bindet,
dies höchste Gut, es heißt - Selbstständigkeit.

Selbstständigkeit.

[ending]